Interaktiver Liquiditätsplaner: geführte Eingabe links, Live-Dashboard mit 12-Monats-Cashflow-Kurve, Tiefpunkt, Verdikt und KPIs rechts.

Liquiditätsplaner

Überlebst du das zweite Halbjahr? · 12 Monate live geplant
SCHRITT 1 / 6
17%
START
Wie viel ist gerade auf dem Konto?
Dein Kontostand zu Beginn der Planung (April 2026). Von hier aus rechnen wir 12 Monate nach vorne.
Schätze ruhig – du kannst später jeden Wert anpassen.
PUFFER
Deine Kreditlinie / Überziehungsrahmen
So weit darf das Konto ins Minus, bevor es kritisch wird. Diese Linie zeichnen wir rechts als Warngrenze in die Kurve.
Typisch sind 10.000–20.000 €. 0 € = kein Spielraum nach unten.
EINNAHMEN
Laufende Einnahmen pro Monat
Was regelmäßig reinkommt – Milchgeld, Ablieferungen, Pacht-Erlöse … (ohne die saisonalen Brocken, die kommen gleich).
€ / Mon.
Nur das, was Monat für Monat verlässlich kommt.
AUSGABEN
Laufende Ausgaben pro Monat
Fixkosten das ganze Jahr: Pacht, Personal, Tilgung, Versicherung, Strom … (ohne Saisonbrocken).
€ / Mon.
SAISON-BROCKEN
Die großen Lumpen im Jahr
Die Beträge, die das Konto kurz schütteln – jeder zu seinem typischen Monat. Lass auf 0, was bei dir nicht passt.
FERTIG
Jahresverlauf berechnen
Alle Bausteine stehen. Wir projizieren deinen Kontostand Monat für Monat von April 2026 bis März 2027 und markieren den Tiefpunkt.
Rechts zeichnet sich gleich deine 12-Monats-Cashflow-Kurve. Tippe auf „Jahresverlauf ansehen".

Deine Planung

live anpassbar
Ändere einen Wert – die Kurve rechts zeichnet sich sofort neu.
€/Mo
€/Mo
Saisonale Brocken (€)

Wir rechnen 12 Monate …

Saldo, Saison-Brocken & Tiefpunkt
DEIN CASHFLOW · APR 2026 – MÄR 2027
Live
Noch Angaben offen
Beantworte die Fragen links – die Kurve zeichnet sich hier in Echtzeit.
TIEFPUNKT IM JAHR
0
Tiefpunkt
0
Engpass-Monat
Netto-Cashflow Jahr
0
Endstand (März)
0
DAS BRINGT DICH JETZT WEITER
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Mit dem Absenden stimmst du zu, dass wir dir dein Ergebnis einmalig per E-Mail senden. Deine Adresse wird nicht für Werbung verwendet. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Geschickt – dein Liquiditäts-Plan ist unterwegs.
Engpass im Blick? Frühzeitig mit Bank/Berater besprechen — Mehr dazu im Artikel →
Vereinfachte Planung. Wir erbringen keine Steuer-, Rechts- oder Wirtschaftsberatung im Einzelfall.

Wie der 12-Monats-Verlauf entsteht

Der Planer nimmt fünf Angaben: aktuellen Kontostand, Kreditlinie, laufende Einnahmen und Ausgaben je Monat sowie die großen Einzelposten im Jahr. Daraus entsteht eine Kurve, die zeigt, wie sich dein Kontostand über zwölf Monate entwickelt.

Saldo je Monat = Einzahlungen − Auszahlungen
Kontostand = Vormonat + Saldo, verglichen mit deiner Kreditlinie

Landwirtschaft hat eine Besonderheit, die kaum eine andere Branche so ausgeprägt kennt: Einzahlungen kommen in wenigen großen Schüben — Ernte, Auszahlung der Direktzahlungen im Dezember —, während Auszahlungen gleichmäßig über das Jahr laufen. Wer das nicht plant, gerät zwischen Frühjahr und Ernte regelmäßig in Not.

Warum Liquidität und Gewinn nicht dasselbe sind

Ein Betrieb kann Gewinn machen und trotzdem zahlungsunfähig werden. Der Gewinn sagt, ob sich das Jahr gelohnt hat. Die Liquidität sagt, ob du im April die Düngerrechnung bezahlen kannst. Beides muss getrennt betrachtet werden — der Deckungsbeitrag beantwortet die erste Frage, dieser Planer die zweite.

Der Tiefpunkt ist die wichtigste Zahl

Nicht der Jahresüberschuss entscheidet, sondern der tiefste Punkt der Kurve. Er zeigt, wie viel Puffer du im ungünstigsten Monat brauchst. Als Faustregel sollte dein Puffer aus Kassenbestand und freier Kreditlinie mindestens drei Monatsauszahlungen abdecken.

  • Kreditlinie dauerhaft über 80 Prozent ausgeschöpft: kein Spielraum für Störungen, und die Bank wird aufmerksam.
  • Rechnungen werden bis zum letzten Tag geschoben: Skonto von zwei bis drei Prozent geht verloren — bei mittlerer Betriebsgröße schnell ein vierstelliger Betrag im Jahr.
  • Steuerzahlungen werden gestundet: das letzte Warnsignal, ab hier wird es teuer und fällt auf.

Was der Planer nicht kann

  • Er ersetzt keine Buchführung. Er arbeitet mit deinen Schätzungen, nicht mit Ist-Zahlen.
  • Er kennt deine Preisrisiken nicht. Rechne konservativ — lieber den unteren Erlös ansetzen als den erhofften.
  • Er bildet keine Investitionsfinanzierung ab. Tilgungspläne und Auszahlungszeitpunkte gehören als Einzelposten hinein, siehe auch Landtechnik: Kauf, Gebrauchtkauf oder Leasing.

Häufige Fragen

Wann sollte ich planen?

Einmal im Januar für das ganze Jahr, dann quartalsweise gegen die Ist-Werte abgleichen. Die Abweichung ist oft aufschlussreicher als der ursprüngliche Plan.

Gehören die Direktzahlungen in die Planung?

Unbedingt — sie sind bei vielen Betrieben der größte Einzelposten des Jahres und kommen meist im Dezember. Zur Höhe siehe GAP-Direktzahlungen.

Was mache ich, wenn die Kurve unter null geht?

Drei Ansätze: Zahlungszeitpunkte verschieben, die Kreditlinie rechtzeitig erhöhen statt im Notfall, oder Erlöse vorziehen. Alle drei funktionieren nur, wenn du den Engpass Monate vorher kennst.

Weiterlesen

Die ausführliche Anleitung steht im Beitrag Liquiditätsplanung für Junglandwirte.

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