Interaktiver Deckungsbeitragsrechner: geführte Eingabe links, Live-Dashboard mit Deckungsbeitrag, Verdikt und Kostenaufteilung rechts.

Deckungsbeitragsrechner

Praxiswerte aus dem Ackerbau · sofort gerechnet
SCHRITT 1 / 5
20%
FELDFRUCHT
Welche Kultur baust du an?
Wähle deine Feldfrucht – wir füllen alle Felder mit aktuellen Praxis-Richtwerten vor, die du später anpassen kannst.
ERTRAG
Wie hoch ist dein Ertrag?
Durchschnittlicher Ertrag pro Hektar für deinen Standort.
t / ha
Richtwert für deine Kultur
MARKTPREIS
Was bekommst du je Tonne?
Erzeugerpreis pro Tonne ab Hof bzw. Erfassung.
€ / t
Richtwert
VARIABLE KOSTEN
Deine variablen Kosten
Pro Hektar – vorbefüllt mit Richtwerten. Passe an, was bei dir anders ist.
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
€/ha
Summe variable Kosten0 €/ha
ANBAUFLÄCHE
Wie groß ist die Fläche?
Damit rechnen wir deinen Gesamt-Deckungsbeitrag über den ganzen Schlag.
ha
Letzter Schritt – rechts steht gleich dein volles Ergebnis.

Deine Eingaben

live anpassbar
Ändere einen Wert – das Dashboard rechts aktualisiert sich sofort.
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Winterweizen
Getreide · Hauptkultur
t/ha
€/t
ha
Variable Kosten (€/ha)
€/ha
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€/ha

Wir berechnen …

Marktleistung, Kosten & Deckungsbeitrag
DEIN DECKUNGSBEITRAG
Live
DECKUNGSBEITRAG JE HEKTAR
0
€ / HEKTAR
Noch Angaben offen
0 €500 €1.000 €1.500+ €
Noch 5 Angaben
Marktleistung
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Variable Kosten
0
DB je Tonne
0
Gesamt-DB
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Kosten erfassen
Var. Kosten
0 €
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Richtwerte ohne Gewähr — der Deckungsbeitrag ersetzt keine betriebsindividuelle Kalkulation. Wir erbringen keine Steuer-, Rechts- oder Wirtschaftsberatung im Einzelfall.

So wird der Deckungsbeitrag berechnet

Der Deckungsbeitrag zeigt, was eine Kultur oder ein Betriebszweig erwirtschaftet, nachdem die variablen Kosten abgezogen sind. Er beantwortet die Frage, ob sich ein Anbau überhaupt lohnt — und welche Kultur im Vergleich mehr bringt.

Marktleistung = Ertrag je Hektar × Preis je Tonne
Deckungsbeitrag = Marktleistung − variable Kosten

Variabel sind alle Kosten, die mit der Anbauentscheidung entstehen und wegfallen, wenn du die Kultur nicht anbaust: Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz, Trocknung, Lohnarbeiten und der verbrauchsabhängige Anteil der Maschinenkosten. Feste Kosten wie Pacht, Abschreibung, Versicherungen und Löhne gehören nicht hinein — sie fallen ohnehin an.

Beispiel: Winterweizen durchgerechnet

Ein Rechenbeispiel mit gerundeten Werten, damit der Rechenweg nachvollziehbar wird. Setz für deine Auswertung unbedingt deine eigenen Zahlen ein — Ertrag, Preis und Kosten schwanken je nach Standort, Jahr und Vermarktung erheblich.

PositionWert
Ertrag75 dt/ha
Preis18,50 €/dt
Marktleistung1.387,50 €/ha
Variable Kosten (Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz, Trocknung, Maschinen)− 780 €/ha
Deckungsbeitrag607,50 €/ha

Beispielwerte zur Veranschaulichung des Rechenwegs — keine Markterwartung und keine Kalkulationsempfehlung.

Entscheidend ist weniger der absolute Betrag als der Vergleich: Erst wenn du Winterweizen, Raps, Gerste und Mais nebeneinanderlegst, siehst du, welche Fruchtfolge deinen Betrieb trägt. Genau dafür ist der Rechner oben gedacht — rechne mehrere Kulturen nacheinander durch und notiere die Ergebnisse.

Was der Rechner nicht kann

  • Er ersetzt keine Vollkostenrechnung. Der Deckungsbeitrag sagt nichts darüber, ob dein Betrieb insgesamt Gewinn macht — dafür müssen Festkosten, Pacht und Arbeitszeit dagegengerechnet werden.
  • Er rechnet je Hektar, nicht je Betrieb. Eine Kultur mit hohem Deckungsbeitrag auf wenig Fläche kann in Summe weniger bringen als eine schwächere auf großer Fläche.
  • Er berücksichtigt keine Prämien automatisch. GAP-Direktzahlungen, Öko-Regelungen und die Junglandwirteprämie gehören in die Leistung, wenn du sie flächenbezogen zurechnen willst.
  • Er sagt nichts über Liquidität. Ein guter Deckungsbeitrag hilft nicht, wenn das Geld erst im Dezember kommt und die Rechnungen im März fällig sind — dafür ist die Liquiditätsplanung zuständig.

Häufige Fragen

Was ist ein guter Deckungsbeitrag bei Winterweizen?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil Ertragsniveau, Bodengüte und Vermarktung zu stark auseinandergehen. Sinnvoll ist der Vergleich mit deinen eigenen Vorjahren und mit den anderen Kulturen deiner Fruchtfolge. Wer belastbare Vergleichswerte sucht, findet sie in den Kalkulationsdaten der Landesanstalten und des KTBL.

Gehört die Pacht in die variablen Kosten?

Nein. Pacht ist ein Festkostenblock, der unabhängig von der Anbauentscheidung anfällt. Sie wird erst im nächsten Schritt gegengerechnet — nämlich bei der Frage, ob der Deckungsbeitrag die Pacht trägt.

Wie oft sollte ich neu rechnen?

Mindestens zweimal im Jahr: einmal vor der Anbauplanung im Spätsommer mit erwarteten Werten, und einmal nach der Ernte mit den tatsächlichen Zahlen. Die Differenz zwischen beiden ist oft lehrreicher als das Ergebnis selbst.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Die Berechnung läuft im Browser. Erst wenn du das Ergebnis anforderst, werden die Angaben übertragen — die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Weiterlesen

Der ausführliche Hintergrund zum Rechenweg, zu typischen Fehlern und zur Einordnung der Ergebnisse steht im Beitrag Deckungsbeitrag berechnen: So erkennst du, was dein Hof wirklich verdient.

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