Interaktiver Deckungsbeitragsrechner: geführte Eingabe links, Live-Dashboard mit Deckungsbeitrag, Verdikt, Kostendeckung, Spanne und Kostenaufteilung rechts.
Richtwerte netto (ohne USt), Stand: Oktober 2026. Erträge: gerundete Mittelwerte (Destatis, BMLEH, LEL). Preise: Planungswerte Ernte 2027 (LfL Bayern). Kosten: LfL Bayern und LEL Baden-Württemberg. Silomais- und Rübenpreise hängen am Vertrag – setz deinen eigenen ein.
Deckungsbeitrag und Urteil rechnen ohne Prämien – so wie LfL und LEL. Prämien und Pacht bleiben in deinem Browser und gehen nicht in die E-Mail.
Wähle „Kultur ändern“, rechne die nächste Kultur durch und merke sie dir. Bis zu vier Kulturen, nur in diesem Fenster.
Wir berechnen …
Marktleistung, Kosten & DeckungsbeitragSpalten: Preis, Zeilen: Ertrag. Die Kosten je Hektar bleiben dabei gleich.
Mit dem Absenden stimmst du zu, dass wir dir dein Ergebnis einmalig per E-Mail senden. Deine Adresse wird nicht für Werbung verwendet. Es gilt unsere Datenschutzerklärung.
Richtwerte ohne Gewähr — der Deckungsbeitrag ersetzt keine betriebsindividuelle Kalkulation. Wir erbringen keine Steuer-, Rechts- oder Wirtschaftsberatung im Einzelfall.
Der Deckungsbeitrag zeigt, was eine Kultur oder ein Betriebszweig erwirtschaftet, nachdem die variablen Kosten abgezogen sind. Er beantwortet die Frage, ob sich ein Anbau überhaupt lohnt — und welche Kultur im Vergleich mehr bringt.
Variabel sind alle Kosten, die mit der Anbauentscheidung entstehen und wegfallen, wenn du die Kultur nicht anbaust: Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz, Trocknung, Lohnarbeiten und der verbrauchsabhängige Anteil der Maschinenkosten. Feste Kosten wie Pacht, Abschreibung, Gebäudeversicherungen und Löhne für ständige Arbeitskräfte gehören nicht hinein — sie fallen ohnehin an. Die Hagelversicherung und Saisonlöhne hängen dagegen an der Kultur und zählen zu den variablen Kosten.
Das Beispiel nutzt die Richtwerte, mit denen der Rechner oben startet. Setz für deine Auswertung unbedingt deine eigenen Zahlen ein — Ertrag, Preis und Kosten schwanken je nach Standort, Jahr und Vermarktung erheblich.
| Position | Wert |
|---|---|
| Ertrag | 7,6 t/ha (76 dt) |
| Preis | 220 €/t (22,00 €/dt) |
| Marktleistung | 1.672 €/ha |
| Variable Kosten (Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz, Maschinen, Trocknung, Hagel) | − 1.005 €/ha |
| Deckungsbeitrag | 667 €/ha |
Richtwerte netto (ohne Umsatzsteuer), Stand: Oktober 2026 — keine Markterwartung für deinen Betrieb und keine Kalkulationsempfehlung.
Entscheidend ist weniger der absolute Betrag als der Vergleich: Erst wenn du Winterweizen, Raps, Gerste und Mais nebeneinanderlegst, siehst du, welche Fruchtfolge deinen Betrieb trägt. Genau dafür ist der Rechner oben gedacht — rechne eine Kultur durch, merk sie dir mit „Kultur merken“ und wiederhole das mit der nächsten. Bis zu vier Kulturen stehen dann nebeneinander.
Die Vorbelegung ist netto gerechnet, also ohne Umsatzsteuer. Pauschalierst du, rechne Preis und Kosten jeweils inklusive Umsatzsteuer. Stand der Werte: Oktober 2026.
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil Ertragsniveau, Bodengüte und Vermarktung zu stark auseinandergehen. Sinnvoll ist der Vergleich mit deinen eigenen Vorjahren und mit den anderen Kulturen deiner Fruchtfolge. Wer belastbare Vergleichswerte sucht, findet sie in den Kalkulationsdaten der Landesanstalten und des KTBL: bei der LfL Bayern, bei der LEL Baden-Württemberg und in der Leistungs-Kostenrechnung des KTBL.
Nein. Pacht ist ein Festkostenblock, der unabhängig von der Anbauentscheidung anfällt. Sie wird erst im nächsten Schritt gegengerechnet — nämlich bei der Frage, ob der Deckungsbeitrag die Pacht trägt. Trag sie in der Übersicht unter „Pacht“ ein, dann zeigt dir der Rechner, was nach der Pacht bleibt.
Mindestens zweimal im Jahr: einmal vor der Anbauplanung im Spätsommer mit erwarteten Werten, und einmal nach der Ernte mit den tatsächlichen Zahlen. Die Differenz zwischen beiden ist oft lehrreicher als das Ergebnis selbst.
Die Berechnung läuft im Browser. Erst wenn du das Ergebnis anforderst, werden die Angaben übertragen — die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Der ausführliche Hintergrund zum Rechenweg, zu typischen Fehlern und zur Einordnung der Ergebnisse steht im Beitrag Deckungsbeitrag berechnen: So erkennst du, was dein Hof wirklich verdient.
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